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Ein unvergesslicher Abend mit Alexandra Janzen

Die 089er Bar in München bot eine wirklich perfekte Atmosphäre für das zweistündige Konzert-Programm. Als Vorprogramm trat erst einmal Rob Schröder auf, den man als „Ein-Mann-Band“ bezeichnen kann. Er nahm nämlich jeden Bestandteil seines Songs live auf der Bühne auf, welche dann aufgezeichnet wurden und per Tritt auf ein Pad auf dem Boden bei Bedarf aktiviert werden konnten. Das war schon sehr eindrucksvoll, und auch ein hervorragendes Zusammenspiel mit der Technik. Das war aber nicht der Hauptgrund, warum sein Programm so unterhaltsam war, denn das war natürlich seine Musik, welche schönen meist englischsprachigen Pop bot. Vor jedem Song erzählte er auch, um was es da eigentlich geht. Zwei deutschsprachige Songs waren auch dabei, und beide verdienen wirklich eine Veröffentlichung.
Nach ihm gab es ganz kleine Pause, da die Bühne umgebaut wurde und dann kam sie: Alexandra Janzen, in Begleitung von Clemens Koch an der Gitarre und René Flächsenhaar am Bass. Sie selbst bediente das Keyboard. Sie begann mit ihrem Song „Mein Herz“, und genau das war es, was das Publikum während des ganzen Konzertes gespürt hat. In jeder Zeile, egal in welchem Song, steckte bei ihr jede Menge Herz drin. Als Zuschauer merkte man sofort, dass sie hinter den Worten, die sie singt, steht und wie viel es ihr bedeutet, dass andere genau diese Zeilen hören können. Dazu spürten wir auch eine unendliche Dankbarkeit in ihrer Mimik und in ihrer Stimme. Das verstärkte noch mehr das Gefühl, welches sie mit ihrer Musik aussagen will. Sie versuchte auch die Angespanntheit des Publikums ein wenig zu lockern, in dem sie mehrfach sagte: Fühlt euch wie zu Hause. Natürlich gab es auch den Moment zum Mitsingen. Natürlich wurde dieser Bitte von ihr entsprochen.
Wie erwartet, war jeder Song ihres Albums „Erinnerung an die Zukunft“ Bestandteil des Programms, diese wurden aber in neu arrangierten Versionen präsentiert, da zum Beispiel kein Schlagzeuger dabei war. Diese haben auch in dem Arrangement nichts von ihrer Aussage verloren. Es gab sogar zwei Songs, die nicht auf dem Album drauf waren. Diese fügten sich perfekt ein, und werden hoffentlich auch noch veröffentlicht.
Nach dem Konzert wurde erst einmal die Bühne abgebaut, und was uns dabei auffiel, dass sie da fleißig mithalf, obwohl ihre Fans schon auf sie warteten. Diese hatten aber jede Menge Geduld und Verständnis mitgenommen, denn das war echt schön mitanzusehen. Dann kam sie zu ihren Fans, und sprach mit ihnen, signierte die Alben oder was die dabei hatten, und natürlich wurde auch das eine oder andere Foto gemacht.
Es war ein wunderbarer Abend, den alle Beteiligten noch lange in Erinnerung behalten werden. Da sind wir uns sicher.

Ein großes Danke gilt hier Idee Deluxe und natürlich Alexandra Janzen.

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