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Erinnerung an die Zukunft - Ein Review

Songpoeten sind leider nicht so bekannt wie sie es eigentlich sein sollten. Klar, es gibt Ausnahmen wie Mark Forster oder auch Wincent Weiss. Aber was ist mit denen, welche nicht die große Aufmerksamkeit haben? Dazu gehören Namen wie Julia Kautz, Elif, Julia Engelmann oder auch Körner, welcher leider nach ein paar Singles das Lieder machen vorerst beendet hat. Zu genau diesen Namen zählt auch Alexandra Janzen, die nun am 15.11.2019 ihr erstes Album veröffentlicht hat. Es trägt den Titel „Erinnerung an die Zukunft“.

Sie sagt über den Inhalt: „Ich wollte auf feinsinnige Weise die großen gesellschaftlichen und persönlichen Themen ansprechen. Dabei geht es mir besonders um die Konflikte, die man hat, wenn man auf seine eigene Heldenreise geht, wenn man sich frei macht von allen Konventionen."

Ihre erste Single „Blau“, welche davon handelt, dass es gut ist, sich einfach mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, um wieder Energie zu sammeln, erschien im Frühjahr dieses Jahres. Ein paar Monate später kam „Mauern“ auf den Markt, über den sie folgendes sagt:
„Dieser Song ist für alle, die sich zerrissen fühlen und verloren haben, für alle die einen inneren Mauerfall wollen und sich trauen, über sich hinaus zu wachsen. Genau jetzt braucht die Welt Menschen, die aus Mauern Brücken bauen.“

Nun ist mit „Aus Liebe“ ihre dritte Single erschienen, in dem sie aufzeigen will, dass wir so viel mehr sind, als wir vielleicht glauben.
Bereits mit diesen drei Songs bewies Alexandra Janzen, dass sie eine ganz große Liedermacherin ist, und sehr deutlich viel von sich selbst in ihre Musik einfließen ließ. Zum Beispiel hat sie den Song „Wesentlich“ in einer nicht wirklich einfachen Zeit geschrieben, denn ein ihr wichtiger Mensch lag zu der Zeit im Koma. Hoffnung, Tränen und Stress bestimmten damals ihre Gedanken, bis ihr klar wurde „Hey, schalt mal ’n Gang runter!“. Darauf hat sie dann diesen Song geschrieben.

Ja, es ist wirklich spürbar, dass sie genau weiß, wovon sie da singt.

Das macht die Songs auf ihrem Album auch so greifbar für den Zuhörer. Es ist Musik abseits des Mainstreams und vielleicht deswegen umso wichtiger für unsere Seele. Diese Musik der Songpoeten ist etwas, das jeder für sich entdecken sollte. Den  Texten lauschen, darüber nachdenken und vor allem: Die Musik fühlen.
Daher wünsche ich mir, dass ganz viele Menschen Alexandra Janzen und ihren Gedanken den Zugang zur eigenen Seele gewähren. Verdient hätte sie es mit ihrem Album „Erinnerung an die Zukunft“ auf jeden Fall.

Über ihre Homepage könnt ihr das Album bestellen und natürlich folgt Alexandra Janzen auf Facebook und Instagram.

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