Verein Radio Zoom

Extra- Musik

Erstmals live ausgestrahlt am 24.03.1996. In den Monaten zuvor wurde die Sendung „Extra Musik“ in einer Vorproduktion aufgezeichnet und meistens an einem Dienstag Vormittag ausgestrahlt.Die Sendezeit belief sich zu dieser Zeit auf 56 Minuten. Diese Zeit ergab sich nach Abzug der stündlich laufenden Nachrichten.Schnell kam man auf die Idee diese Sendung an einem Sonntag, nämlich den 4. Sonntag im Monat Live auszustrahlen. Die erste Live Sendung sollte somit am 24.03.96 in der Zeit von 10:00 bis 11:00 Uhr starten.Gemacht getan dachte sich der Moderator (Horst Reimers) aber gleich eine Live Sendung und dann noch allein im Studio? Nein das Lampenfieber war doch zu stark.Zum Glück war ja noch eine Sendung vorproduziert, und somit fuhr der Moderator in das Studio mit der Vorproduktion in der Hand. Keiner würde es merken wenn diese läuft und man Probeweise mal in das Mikro spricht.
Alles lief wunderbar und natürlich Dank der Vorproduktion auch alles ohne Pannen. Für die nächste Sendung sollte dann aber alles Live sein. Die nächste Sendung kam und siehe da alles lief wie am Schnürchen , auch die Technik lief einwandfrei. Von da an wird nur noch live gesendet dachte ich mir, denn das machte nicht nur Spass, sondern auch weniger Arbeit.Alles was live gesendet wird braucht ja auch nicht mehr geschnitten werden. Die Sendung kam bei den Hörern sehr gut an, diese konnten dann auch während der Sendung im Studio anrufen und Ihre Liebsten grüßen, oder auch das eine oder andere mal mit dem Moderator quatschen . Bald darauf kam ich mit der Sendezeit nicht mehr aus, weil doch die etwas knappe Zeit von nicht ganz einer Stunde schnell vorbei ging. Doch ich hatte Glück, denn der Sendeplan lies es zu das aus einer dann drei Stunden abzüglich der stündlichen Nachrichten daraus wurden.Die Sendung lief von da an jeden 4. Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr unter dem Titel „Extra Musik in einem vollkommenen durcheinander“ Sendetermine und der jeweilige Inhalt der Sendung konnte man im Fernsehtext (Videotext) nachlesen. Dieses wurde genutzt, weil es zu dieser Zeit noch keine Möglichkeit gab dieses im Internet zu machen.Drei Stunden Sendung im Monat brachten aber auch sehr viel Arbeit mit sich, da nicht nur die Sendungsvorbereitung sondern auch die Playlist bzw. die GEMA- Listen geführt werden mussten. Da kam mir ein Freund (Manfred Vocke) zur Hilfe, der auch sehr schnell gefallen an der Sendung fand und fortan mit mir zusammen die Sendung moderierte.Bald hatten wir eine echte Stammhörerfangemeinde die jede Sendung mitverfolgte und auch oft im Studio anriefen um dieses auch kund zu tun. Bei uns gab es immer die neusten Hits, aber auch einige Gags und Witze wurden dann und wann mit eingestreut.Nach ca 3 Jahren verlies meine Moderationskollege wieder die Sendung um sich anderen Dingen zu widmen. Aus der drei Stunden Sendung wurde eine zwei Stunden Sendung. Nicht weil es um die Sendung schlechter geworden wäre, nein ich wollte mehr. „Extra Musik“ sollte Geschwister bekommen. Gemacht getan so entstand eine neue Sendung“ Popcorn“ . Diese Sendung befasste sich ausschließlich mit Oldies.  Diese Sendung lief an jedem 2. Sonntag Im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr.  Es gab auch hier erfreulich viele Reaktionen, auch aus dem Internet wo diese  Sendung ebenfalls zu hören war. Somit gab es für mich schon 2 Sendungen.Doch damit nicht genug, es musste eine dritte her. Es fehlte irgendwie noch eine Rocksendung für spezielle Hörer. Da sich einige meiner Hörer sich dafür aussprachen, produzierte ich im Wechsel mit der Sendung „Popcorn“ die Sendung „Radio Umland in Rock“. Drei Sendungen viel Arbeit und sehr viel Spaß. Alles lief sehr gut und wurde auch sehr gern angenommen. Doch irgendwann wurde es doch alles zu viel, denn es gibt ja auch einen Hauptberuf der einen sehr fordert. Schweren Herzens musste ich die beiden Sendungen „Popcorn“ und „Radio Umland in Rock“ dann doch einstellen.Die Sendung „Extra Musik“ besteht aber weiter und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Wer die Sendung schon mal gehört hat, wird feststellen das es auch viele Sachen zu hören gibt, die in den eingestellten Sendungen immer wieder gern gehört wurden.